Dein Kinderwunsch: Erschöpfung und Kraftlosigkeit (Teil 2)

Manchmal geht alles an die Substanz, das ständige Zyklustracking, die kraftzehrenden Untersuchungen in der Kinderwunschklinik, Meinungsverschiedenheiten mit dem Partner oder auch die Frage, wann das ersehnte Wunschkind nun endlich kommen will.

Das alles kann ganz schnell zu schwerer Erschöpfung und unendlicher Kraftlosigkeit führen. Alles wird zuviel und eigentlich möchte man sich unter der Bettdecke verkriechen und nicht mehr hervor kommen. Bei Müdigkeit und Erschöpfung sollten Sie immer an Ihre Leber denken. Die Leber ist sozusagen Ihre körpereigene „Müllabfuhr“, Ihr persönliches Entsorgungsunternehmen. Entschlackung und Entgiftung sind mit die Hauptaufgaben Ihrer Leber.

Die Leber selbst versursacht keine Schmerzen, die Müdigkeit, so heißt es im Volksmund, ist der Schmerz der Leber! Also wann immer Sie dauererschöpft und total müde sind, müssen Sie Ihre Leber in den Fokus nehmen. Also eine tragende Säule bei Erschöpfung und Kraftlosigkeit ist die sanfte Leberunterstützung in der Kinderwunschzeit.

Sie tun Ihrer Leber etwas Gutes, indem Sie viele gesunde Bitterstoffe in Ihre Ernährung einbauen. Wildkräuter aller Art enthalten viele Bitterstoffe, denken Sie hier an Löwenzahn oder Wilde Rauke, beide schmecken sehr lecker als Salat. Natürlich finden Sie die gesunden Bitterstoffe auch in Gemüse und Salaten wie Chicorée, Radicchio, Artischocken, Ruccola, Endiviensalat, Mangold oder Rosenkohl, am besten aus kontrolliert-biologischem Anbau.

Sie können auch Urtinkturen kurmäßig anwenden, wie Löwenzahn Urtinktur (z.B. Fa. Ceres) oder Schafgarben Urtinktur (z.B. Fa. Ceres). Schafgarbe kann auch als wohlschmeckender Tee zubereitet werden. Die Schafgarbe wird auch Augenbraue der Venus genannt und tut nicht nur der Leber gut, sondern auch dem weiblichen Zyklus. Schon die Heilige Hildegard von Bingen setzte auf Bitterkräutertropfen, heute zum Beispiel bekannt als Bittergold oder Bitterkraft Fa. Posch.

Vielleicht möchten Sie öfter in der Woche einen Salat mit Bitterstoffen essen, probieren Sie doch mal Ruccolasalat mit Senfdressing oder Artischockenherzen mit einem leckeren Dip aus. Ihrer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Sowohl Radicchio, als auch Endiviensalat, schmecken auch lecker als Gemüse. Mariendistelsamen sind ein natürlicher Leberschutz, es gibt hervorragende Präparate wie Legalon oder Mariendistel Urtinktur (z.B. Fa. Ceres). Mariendistelsamen können Sie zudem mörsern und über Gemüsepfannen oder Salate streuen.

Der Leber tut ein Leberwickel (gerne auch mit Schafgarbentee) gut, am besten gegen 14 Uhr. Legen Sie sich ins Bett, genießen Sie den Leberwickel und ruhen Sie danach noch aus. Das liebt die Leber und Sie pflegen damit Ihre Leber und stärken so Ihr Wohlbefinden. Trinken Sie täglich 1,5 Liter gesundes Wasser (Lauretana, Plose und Co.) und ernähren Sie sich vollwertig, vegetarisch, regional und saisonal – Biolebensmittel sind konventionellen Erzeugnissen immer vorzuziehen.

Zum Schluss noch ein Tipp: Wenn Sie nachts zwischen 1-3 Uhr aufwachen, dann denken Sie sogleich an Ihre Leber. Ihre Leber braucht dann liebevolle Unterstützung!