Myome bei Kinderwunsch

Myome bedeuten gutartige Geschwülste in der Gebärmutter. Viele Frauen haben kleine Myome, die meist nur durch Zufall bei der gynäkologischen Untersuchung festgestellt werden. Das Risiko, dass aus Myomen Krebs entsteht ist sehr gering. Wenn Myome sehr groß werden oder beständig anwachsen, verursachen Sie Beschwerden.

Typische Beschwerden bei Myomen sind:

– starke Blutungen
– Zwischenblutungen
– Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
– Druckgefühl im Unterbrauch
– Schmerzhafte Krämpfe

Wodurch entsteht ein Myom?

Diese Frage ist noch nicht ganz geklärt. Die Entstehung kann verschiedene Ursachen haben, man weiß heute, dass Myome durch einen Anstieg von Östrogenen wachsen, auch Raucherinnen sind besonders gefährdet. Einige Ärzte gehen davon aus, dass es auch einen Zusammenhang zwischen Myomen und Stress, Lebenskrisen, unerfülltem Kinderwunsch usw. gibt. Myome bilden sich während der Wechseljahre wieder zurück.

Welche naturheilkundlichen Maßnahmen gibt es bei Myomen?

Homöopthie: Durch eine eingehende Anamnese kann ein geeignetes Mittel für die Frau bestimmt werden. Die Behandlung kann einige Monate dauern und ist sehr häufig erfolgreich. Wichtig ist es, dass das Einzelmittel nach einer gründlichen Eingangsanamnese gegeben wird.

Phytotherapie/Pflanzenheilkunde bei Myomen

Allgemein handelt es sich hierbei um die Pflanzenheilkunde. Es gibt eine Vielzahl von Therapien, in denen die Inhaltsstoffe ausgesuchter Pflanzen als Wirkstoffe in der sogenannten Phytotherapie verwendet werden. Bei der Behandlung von Myomen setzt man Pflanzen ein, deren Inhalts- bzw. Wirkstoffe den Östrogenspiegel senken können.

Mönchspfeffer, auch Keuschlamm genannt, hat eine gestagenartige Wirkung (z.B. Cefanorm Fa. Cefak). Ein Tee aus Schafgarbe hingegen kann die bei Myomen einhergehende starke und lange Blutung regulieren und lindern. Sie wirkt darüber hinaus auch krampflösend.

Der Frauenmantel wirkt, als Urtinktur (z.B. Alchemilla Fa. Ceres) eingenommen, ebenfalls bei langen Blutungen darüber hinaus jedoch auch hormonregulierend.

Das Hirtentäschel hemmt die Menstruationsblutung, liefert aber zusätzlich Eisen und wirkt entkrampfend.

Einige Gynäkologen verordnen Sitzbäder mit Zusatz von Frauenmantel, Zinnkraut und Schafgarbe mit guten Erfolgen.